SOCIETE GENERALE UND IHRE ERFOLGSGESCHICHTE

 Die Societe Generale ist eine der wichtigsten Geschäftsbanken Frankreichs und der Eurozone. 1864 während des zweiten französischen Kaiserreichs (Napoleon III) zur Förderung der Entwicklung des Handels und der Industrie in Frankreich gegründet, beschäftigt die Societe Generale heute über 147.100 Mitarbeiter in 67 Ländern, davon rund 60% außerhalb Frankreichs. Die erste Niederlassung in Deutschland wurde bereits 1886 eröffnet. In Deutschland ist die Societe Generale heute mit 7 Standorten und mehr als 3.500 Mitarbeitern die älteste Auslandsbank und bietet eine starke Plattform für den Geschäftserfolg der Gruppe.

Die internationale Expansion beginnt mit der Etablierung eines permanenten Büros in London in 1871. Im gleichen Jahr dehnt die Bank ihre Geschäftstätigkeit auf den öffentlichen Emissionsmarkt aus, indem sie den Verkauf von Schuldverschreibungen übernimmt. 1881 werden Zweigstellen im Elsass (Straßburg, Colmar und Mülhausen) eröffnet.

Ab 1894 baut die Societe Generale Strukturen auf, die eine moderne Großbank charakterisieren. Neben der Industriefinanzierung beginnt sie privates und geschäftliches Anlagevermögen anzuziehen, kurzfristige Kredite an Industrielle und Händler zu vergeben und Kapitalbeteiligungen zu akquirieren.

 

 1912 wird der Hauptsitz der Bank am 29, Boulevard Haussmann in Paris eingeweiht, der bis heute besteht.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die Societe Generale 1945 wie alle Großbanken verstaatlicht.

Ab 1966 beginnt eine lebhafte internationale Expansion, durch die die Bank nicht länger auf die traditionellen Finanzzentren (London, New York), benachbarte Länder (Belgien, Spanien) und die früheren Kolonien begrenzt ist, sondern auch ihre Präsenz an anderen Bankplätzen, an denen sich neue Märkte entwickeln, aufbauen kann.

1987 gibt die Privatisierung der Societe Generale den Startschuss für eine neue Ära.

Ab 1991 konzentriert sich die Gruppe auf die Entwicklung ihrer Geschäftsaktivitäten auf drei Kernfeldern: Privatkundengeschäft, Vermögensverwaltungsbereich, Firmenkunden- und Anlagegeschäft.

1997 akquiriert Societe Generale den Crédit du Nord zur Stärkung des Privatkundengeschäfts.

 Unter dem 1998 eingeführten Markennamen „SG Corporate and Investment Banking“ entwickelt Société Générale ihr Firmenkunden- und Anlagegeschäft weiter und richtet für das Privatkundengeschäft außerhalb Frankreichs eine separate Abteilung ein, um diesen Geschäftszweig zu einer strategischen Entwicklungsachse der Gruppe auszubauen. Diese Aktivität wird ab 1999 durch die Euroeinführung und weitere Akquisitionen insbesondere in Ost- und Mitteleuropa gestärkt.

Um ihre Präsenz in Deutschland und ihre Sparte für spezialisierte Finanzdienstleistungen zu stärken, erwirbt die Gruppe 2001 drei Tochterfirmen der Deutschen Bank (ALD AutoLeasing D GmbH, Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe AG und GEFA Gesellschaft für Absatzfinanzierung mbH) und übernimmt 2003 die deutsche Hanseatic Bank.

Heute leistet die Société Générale Gruppe in Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung von Industrie und Mittelstand und bietet effiziente Marktzugänge und Absicherungsstrategien für die unterschiedlichen Fragestellungen in der Vermögensverwaltung.

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